Korkboden

Korkböden gibt es bereits seit Jahrzehnten auf dem Markt. An die klassisch gekörnte Optik des Naturkorks erinnern wir uns alle noch von früher. Seit jeher sind die Böden wegen ihrer Natürlichkeit und dem angenehm weichen Gehgefühls beliebt und geschätzt.

Mittlerweile haben sich Korkböden deutlich weiterentwickelt. Die ursprünglichen Produktvorteile bleiben bestehen, während sich die Optik und die technischen Eigenschaften weiter verbessert haben. Heute stehen neben der bewährten Korkoptik auch bedruckte Korkböden zur Verfügung. Bei den Dekoren sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, besonders beliebt sind jedoch Korkböden in Holzoptik.

 

Was sind die Vorteile eines Korkbodens?

Ob klassisch oder modern, ein Korkboden bietet viele Vorteile: Er ist:

  • Ökologisch: Kork ist ein nachwachsender, ökologischer, zu 100% natürlicher Rohstoff. Er wird aus dem Stamm der Korkeiche gewonnen. Der Baum muss dafür nicht gefällt werden, sondern liefert im Laufe seines Baum-Lebens bis zu 200 kg Kork.
  • Weich und gelenksschonend: Der Boden ist angenehm weich und gelenksschonend. Gerade in der Küche, in der man viel Zeit im Stehen verbringt, ist er eine Wohltat für die Füße.
  • Elastisch: Die Korkzellen dehnen sich nach einer Druckbelastung wieder aus. Daher ist der Boden widerstandsfähig und beständig gegenüber Eindrücken. Elastische Oberflächenlackierungen, Öle und Wachse unterstreichen diese Eigenschaft noch weiter.
  • Warm: Der Boden ist fußwarm und bietet ein tolles Barfußgefühl – kalte Füße ade! Eingeschlossene Luftzellen isolieren auf natürliche Art und Weise.
  • Schalldämmend: Ein Korkboden ist beim Begehen sehr leise. Tritt- und Raumschall werden reduziert.
  • Antistatisch und Allergiker-freundlich: Kork ist in seiner Natürlichkeit für Allergiker besonders gut geeignet. Zudem wirbelt er aufgrund seiner antistatischen Eigenschaften keine Staubpartikel auf.
  • Pflegeleicht: Der Boden ist hygienisch und leicht mit lauwarmem Wasser und haushaltsüblichen Mitteln zu reinigen.

Mehrschichtiger Aufbau

Moderne Korkböden sind meist mehrschichtig aufgebaut:

  • Dekorschicht: Spezielle Drucktechniken ermöglichen es heute, den eigentlichen Kork mit einer Dekorschicht zu versehen. Mehr dazu später. Der Dekordruck wird anschließend meist mit einer elastischen, transparenten, mehrfach aufgetragenen Lackschicht versiegelt.

 

  • Korkschicht: Die Korkschicht von Korkböden der neuesten Generation wird mit hochtechnologischen Verfahren stark verdichtet. Dadurch ist sie gegenüber dem Rohprodukt Kork 4-fach verfestigt und der Boden ist deutlich widerstandsfähiger.

 

  • Trägerplatte: Diese besteht meist aus HDF, einem Trägermaterial mit natürlichen Holzfasern.

 

  • Integrierte Unterlagsmatte: Eine Unterlagsmatte, ebenfalls aus Kork, ist bereits integriert. Der Boden kann ganz einfach leimlos verlegt werden. Die Matte wirkt zudem tritt- und raumschalldämmend.

Verblüffende Optik

Zeitgenössische Korkfußböden sind auf den ersten Blick oft nicht als solche zu erkennen. Durch spezielle Druckverfahren kann der Boden jede beliebige Optik annehmen, von Kunterbunt über Stein, Beton und Holz. Gerade Holzimitate werden von Kunden ganz besonders geschätzt. Hier empfindet man sowohl im Design als auch im Format klassische Parkettböden nach. So gibt es Korkböden in:

  • Landhausdielen-Optik, teils sogar mit extrabreiten Dielen.
  • Schiffsboden-Optik
  • Industrieparkett-Optik

Auch in der Farbgestaltung und Maserung stehen die bedruckten Korkböden ihren Echtholz-Vorbildern um nichts nach. Holzarten wie Eiche, Buche, Lärche und Pinie werden täuschend echt imitiert.

Technisch ausgefeilt

  • Clicksystem: Korkböden sind heute mit einem zeitgemäßen Clicksystem versehen. Die einzelnen Elemente können ganz einfach ineinander geklickt werden. Durch die direkt aufkaschierte Kork-Unterlagsmatte ist eine schwimmende Verlegung möglich. Auf mineralischen Untergründen muss lediglich eine Feuchteschutzfolie untergelegt werden.
  • Renovierungen: Der Korkboden kann sogar auf viele bestehende Böden, zum Beispiel Fliesen, verlegt werden, ohne dass diese vorher entfernt werden müssen.
  • Fußbodenheizung: Die Böden sind für die Verlegung auf Warmwasser-Fußbodenheizung mit max. 28 Grad C Oberflächentemperatur geeignet.

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